{"id":642,"date":"2019-04-08T18:00:56","date_gmt":"2019-04-08T18:00:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/?page_id=642"},"modified":"2021-02-26T22:33:45","modified_gmt":"2021-02-26T22:33:45","slug":"carl-william-knudsen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/?page_id=642","title":{"rendered":"Kindheit 3"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"642\" class=\"elementor elementor-642\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-b3ed881 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"b3ed881\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-757c64b\" data-id=\"757c64b\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-efe2985 elementor-widget elementor-widget-spacer\" data-id=\"efe2985\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"spacer.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-spacer\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-spacer-inner\"><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-d255c94 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"d255c94\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-884e04f\" data-id=\"884e04f\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-74d0b4d elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"74d0b4d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/Category:History_of_Wisbech#\/media\/File:ECR(1851)_p68a_-_(Wisbech)_The_Brinks.jpg\">\n\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"621\" src=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ECR1851_p68a_-_Wisbech_The_Brinks-1024x621.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-1066\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ECR1851_p68a_-_Wisbech_The_Brinks-1024x621.jpg 1024w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ECR1851_p68a_-_Wisbech_The_Brinks-300x182.jpg 300w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ECR1851_p68a_-_Wisbech_The_Brinks-768x466.jpg 768w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/ECR1851_p68a_-_Wisbech_The_Brinks.jpg 1931w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">The North and South Brink, along the River Nene in Wisbech in Cambridgeshire. \"The river Nene, on both sides of which the town is situated, is here crossed by a bridge, consisting of one arch, of an elliptical form,and about seventy-two feet in span. From this bridge a very good view of the town is obtained, presenting a strange appearance to the visitor. Vessels of 100 tons can come up to the quay, the navigation of the river having been very much improved by means of a straight cut from Peterborough.\"<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6e16331 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"6e16331\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7ae34a4 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7ae34a4\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" id=\"England\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><b>Wie ich schon sagte, die meisten Schiffe der Drammen fuhren nur im Sommer, und mein Vater war daher im Winter meistens f\u00fcr 3 bis 4 Monate zu Hause, aber dass er 8 bis 9 Monate im Jahr weg war, bedeutete, dass ich jetzt nicht wirklich sagen kann, mich an ihn in den ersten Jahren zu erinnern, sondern erst ab 1860, als ich mit ihm auf meiner ersten Auslandsreise war.<\/b><\/p><figure id=\"attachment_1860\" aria-describedby=\"caption-attachment-1860\" style=\"width: 228px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1860 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190621_132122-e1561407614795-228x300.jpg\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190621_132122-e1561407614795-228x300.jpg 228w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190621_132122-e1561407614795-768x1011.jpg 768w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/20190621_132122-e1561407614795-778x1024.jpg 778w\" sizes=\"(max-width: 228px) 100vw, 228px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1860\" class=\"wp-caption-text\">Vater Carl William Knudsen<\/figcaption><\/figure><p><b><br \/>Vater hatte im vorigen Herbst den Steuermann das Schiff auf seine letzte Fahrt f\u00fchren lassen, und war zu Hause geblieben, aber auf der R\u00fcckreise aus Holland hatte es Sturm und Schnee gegeben, und man war vom Kurs abgekommen, zu weit \u00f6stlich gefahren. Als der Steuermann (amtierender Kapit\u00e4n) im Norden einen Leuchtturm sah, hielt er diesen f\u00fcr den Leuchtturm von F\u00e6rder und segelte das Schiff in Koster an der schwedischen K\u00fcste an Land. Immerhin war das Schiff voll versichert, aber Vater war sehr traurig dar\u00fcber, dass er sein gutes Schiff verloren hatte, welches ein hervorragender Segler und sehr vorteilhaft war. Er reiste ins Ausland und kaufte sich ein neues Schiff, das Bark-Schiff &#8220;Lizzy&#8221;, das er selbst im Fr\u00fchling nach Hause brachte, und dann nahm er die ganze Familie mit auf Reise nach England, wo wir in Wisbeach <em>(Wisbech im Osten Englands)<\/em> anlegten. Die Kaj\u00fcte befand sich unter Deck, und es waren 2 Kabinen daneben. In der einen schliefen Vater und der Mutter, in dem anderen meine Schwestern Elida und Susanna, w\u00e4hrend f\u00fcr mich eine kleine Koje im Salon bereitgemacht worden war, und ich erinnere ich mich daran, dass unter dieser eine Reihe von Tont\u00f6pfen (wie gro\u00dfe Flaschen) mit Pott\u00f8l <em>(eine Biersorte)<\/em> aufgestellt worden war, welches als Erfrischungsgetr\u00e4nk f\u00fcr durstige Seelen nach Seekrankheit dienen sollte.<br \/>Als wir uns aber F\u00e6rder n\u00e4herten, wehte uns ein steifer Wind aus S\u00fcdwest entgegen, mit hoher See, so dass das Schiff ordentlich wackelte, und genauso wie sie waren, rollten die Kr\u00fcge unter meiner Koje hervor, und mit gro\u00dfem L\u00e4rm kollidierten sie teils miteinander, teils mit den W\u00e4nden, wurden in St\u00fccke geschlagen, und der ganze Kabinenboden wurde von Pott\u00f8l \u00fcberflutet. Inzwischen litten Mutter, meine Schwestern und ich an Seekrankheit, aber ich erinnere mich, dass ich sehr traurig war, dass all das leckere Pott\u00f8l verloren war. Mit Kummer betrachtete ich den zweiten Offizier Sandberg und den Kabinenjungen, die die Bruchst\u00fccke mit Eimern und Putzlappen aufsammelten.<\/b><br \/><b><br \/>Wie die Reise ansonsten verlief wei\u00df ich nicht mehr, nur dass ich, als ich eines Morgens in Wisbeach an Deck ging, einen riesigen Schrecken bekam, als ich das Schiff trocken im Schlamm stehen sah, wo wir am Abend zuvor in tiefem Wasser geankert hatten. Ich kannte ja nicht den gro\u00dfen Unterschied zwischen Flut und Ebbe, wie es an der englischen K\u00fcste so ist, und st\u00fcrzte hinab zu meinem Vater, um ihm zu sagen, dass wir an Land standen. In Wisbeach verkehrten wir viel im Haus von Konsul Wilkinson, einem alten Bekannten von Vater und Mutter. Sein Sohn Robert und seine Tochter Rebekka besuchten auch meine Eltern in Drammen. Wenn ich an Wisbeach zur\u00fcckdenke, ist meine einzige Erinnerung eigentlich die erste N\u00e4hmaschine, die ich in meinem Leben sah, und wenn ich mich richtig erinnere, kaufte Vater bereits damals eine f\u00fcr Mutter. Von Wisbeach aus segelten wir mit Ballast. Das Schiff sollte in die Ostsee, um Holz zu transportieren, und wir folgten mit nach Kopenhagen. Hier gingen Vater und Mutter mit uns an Land, und Vater \u00fcberlie\u00df dem Steuermann Helgesen, einem sehr guten Seemann, das Schiff f\u00fcr den Rest der Reise.<\/b><br \/><b><br \/>In Kopenhagen hatten wir viele Verwandte, weil Opa Knudsen ja D\u00e4ne war. Zu diesem Zeitpunkt lebten sein Bruder, Onkel Rise Knudsen, und die Schwestern, Tante Juliane, Vibekke und Anna noch. Onkel Rise war Weinh\u00e4ndler und f\u00fchrte ein sehr gastfreundliches Haus. Seine Frau, Tante Marie, war eine liebenswerte alte Dame, und Onkel ein gro\u00dfartiger Humorist. Ihre Kinder waren Christian, Ferdinand, Marie und Peter, welcher wahrscheinlich noch als pensionierter Schulinspektor in Kopenhagen lebt. Hinzu kamen weitere Verwandte, wie Generalzolldirektor Lange mit einem Sohn, der Kammerherr am Hof \u200b\u200bwar, und die Tochter Georgia und andere, an deren Verwandtschaftsgrad ich mich nicht erinnere, und die l\u00e4ngst gestorben sind.<b><\/b><\/b><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7e873de elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"7e873de\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/Dyrehaven#\/media\/File:Sj%C3%A6lland_10_Kirsten_Pils_Kilde_V_1866.jpg\">\n\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"620\" src=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Sj\u00e6lland_10_Kirsten_Pils_Kilde_V_1866-1024x620.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-1079\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Sj\u00e6lland_10_Kirsten_Pils_Kilde_V_1866-1024x620.jpg 1024w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Sj\u00e6lland_10_Kirsten_Pils_Kilde_V_1866-300x182.jpg 300w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Sj\u00e6lland_10_Kirsten_Pils_Kilde_V_1866-768x465.jpg 768w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Sj\u00e6lland_10_Kirsten_Pils_Kilde_V_1866.jpg 1651w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">J\u00e6gersborg Dyrehaven, Danmark, 1866<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4aa76ed elementor-widget elementor-widget-spacer\" data-id=\"4aa76ed\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"spacer.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-spacer\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-spacer-inner\"><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3acfae8 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"3acfae8\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><b>Vater und Mutter hatten auch viele Freunde dort unten, wie den Kammerherren Ramus und M\u00fchlen. Letzterer war zu seiner Zeit ein gro\u00dfer Bewunderer von Mutter gewesen, und er war sehr gl\u00fccklich, als Mutter sich auf sein Bitten ans Klavier setzte und spielte. Er konnte nie genug davon bekommen. Da meine Eltern sich einige Wochen in Kopenhagen aufhalten w\u00fcrden, bis das Schiff aus Sundsval zur\u00fcckkehrte, mietete Vater zwei Zimmer in der N\u00e4he der Wohnungen meines Onkels und der Tanten. Es waren 2 Zimmer mit 4 Betten. In einem lagen meine Schwestern und in dem anderen meine Eltern und ich. F\u00fcr mich wurde eine Matratze auf vier zusammengesetzten St\u00fchlen bereitgestellt, aber ich fiel jede Nacht aus diesem Bauwerk heraus und rollte, ohne dabei aufzuwachen, teilweise unter Mutters Bett. Ich muss also schon damals den gesegneten Schlaf gehabt haben, den ich noch heute genie\u00dfen kann. Von diesem ersten Kopenhagen-Besuch haben nur 4 Episoden meine Erinnerung gepr\u00e4gt, n\u00e4mlich der Besuch des Zoos, wo vor allem die Affen mich beeindruckt haben; au\u00dferdem eine Wagentour aufs Land in den Wildpark (Dyrehaven). Es war ein gro\u00dfer, langer Wagen mit 4 Pferden davor, und wir waren ungef\u00e4hr 20 Leute darauf, alles Familienmitglieder und engste Freunde. Wir fuhren am Morgen raus und kamen sp\u00e4t abends nach Hause, ich schlafend auf dem Scho\u00df der Mutter. Die dritte Episode war die folgende: Eines Morgens sollte ich von unserer Unterkunft in die Wohnung der Tanten in der S\u00f8lvgade gehen, und ging dann zum alten Festungswall, weil Kopenhagen damals noch seine alten Festungsw\u00e4lle hatte. Hier traf ich einen Stra\u00dfenjungen der mich anspuckte, wor\u00fcber ich mich sehr aufregte, jedoch ruhig weiter ging. Kurz darauf kam ein anderer Junge, den ich ansprach, und indem ich auf den ersten zeigte, sagte ich: \u201cDenk nur, der ungezogene Junge hat mich angespuckt&#8221;, und wartete auf Mitleid, aber stattdessen spuckte der andere mir mitten ins Gesicht, w\u00e4hrend der erste nur die Kleider getroffen hatte. Da hatte ich genug, aber bevor ich ihm das geben konnte, was er verdiente, war er weit weg gelaufen, und so musste ich mich damit zufrieden geben, meinen Tanten meine Not zu klagen, als ich bei ihnen ankam.<\/b><\/p><figure id=\"attachment_1861\" aria-describedby=\"caption-attachment-1861\" style=\"width: 617px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1861 size-large\" src=\"http:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/geschwister_Knudsen_1860-617x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"617\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/geschwister_Knudsen_1860-617x1024.jpeg 617w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/geschwister_Knudsen_1860-181x300.jpeg 181w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/geschwister_Knudsen_1860.jpeg 656w\" sizes=\"(max-width: 617px) 100vw, 617px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1861\" class=\"wp-caption-text\">Die Geschwister Elida, Susanna, Emil Knudsen 1860<\/figcaption><\/figure><p><b>Meine Eltern wollten, dass meine Schwestern und ich fotografiert werden, und dies war die vierte, nicht sehr wohlduftende, Episode. Mutter ging mit uns zu einem Fotografen, bedachte aber nicht, dass man mich eine Menge Obst hatte essen lassen, was meinen kleinen Bauch rebellisch gemacht hatte. Als wir also zum Haus des Fotografen kamen, war das Ungl\u00fcck bereits geschehen, bevor ein bestimmter Ort erreicht werden konnte. Meine Schwester Susanna musste nach Hause laufen, um neue Unterw\u00e4sche und Str\u00fcmpfe zu holen, w\u00e4hrend Mutter mich in der Wohnung des Fotografen wusch.<\/b><\/p><p><b>Als das Schiff von der Ostsee zur\u00fcckkam, ging der Vater wieder an Bord, w\u00e4hrend Mutter mit uns Kindern mit dem Dampfschiff nach Hause fuhr, welches die Kopenhagen-Kristiania-Route bediente. Wir gingen in Horten an Land und fuhren von dort mit St. Halvard \u00a0nach Drammen. Es ist schon erstaunlich, finde ich, dass so viel in meiner Erinnerung geblieben ist, denn ich war ja erst 3 1\/2 Jahre alt.<\/b><\/p><p><b>Ich m\u00f6chte hier einbringen, was ich \u00fcber die Familie und Vorfahren meines Vaters erfahren habe. Mein Ur-Urgro\u00dfvater war Knud Christensen Lindom oder Lindem und war Baumeister, und es war die Absicht, dass mein Urgro\u00dfvater, der sp\u00e4ter so ber\u00fchmte Schauspieler, in die Fu\u00dfstapfen seines Vaters treten sollte, aber ein fast schon romantisches Schicksal wollte es anders. Als Lehrling war er eines Tages in einem der Schl\u00f6sser von Kopenhagen, ich glaube Kristiansborg, mit Gips und Marmorierungsarbeiten oben auf einem Ger\u00fcst besch\u00e4ftigt und sang dort nach Herzenslust. Er soll von Natur aus eine au\u00dfergew\u00f6hnlich sch\u00f6ne Stimme gehabt haben. Zuf\u00e4lligerweise kam der damalige Prinzregent (der K\u00f6nig war ja geisteskrank) mit Gefolge, um die Restaurierungsarbeiten zu sehen, und h\u00f6rte das sch\u00f6ne Lied. Er lie\u00df da Urgro\u00dfvater zu sich herunter rufen, erkundigte sich \u00fcber ihn und fragte, ob er nicht S\u00e4nger und Schauspieler werden wolle, wozu Urgro\u00dfvater wohl ja sagte, aber kaum glaubte, dass Mutter es erlauben w\u00fcrde. Man darf nicht vergessen, dass S\u00e4nger und Schauspieler damals in den b\u00fcrgerlichen Kreisen wenig angesehen wurden. Er hatte auch Recht in seiner Annahme, aber als der Prinzregent intervenierte und selbst f\u00fcr seine Ausbildung bezahlen wollte, wurde die Sache geordnet und Urgro\u00dfvater, nachdem er seine Ausbildung beendet hatte, am k\u00f6niglichen Theater in Kopenhagen angestellt, dessen Aush\u00e4ngeschild er viele Jahre lang war.<\/b><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cd349a6 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"cd349a6\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/knudsen_chart.jpg\" data-elementor-open-lightbox=\"yes\" data-elementor-lightbox-title=\"knudsen_chart\" data-e-action-hash=\"#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NDI1LCJ1cmwiOiJodHRwczpcL1wvd3d3LmtpdHppZ3MuZGVcL2tudWRzZW5cL3dwLWNvbnRlbnRcL3VwbG9hZHNcLzIwMTlcLzAzXC9rbnVkc2VuX2NoYXJ0LmpwZyJ9\">\n\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"819\" src=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/knudsen_chart-1024x819.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-425\" alt=\"Stammbaum Knudsen Rode\" srcset=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/knudsen_chart-1024x819.jpg 1024w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/knudsen_chart-300x240.jpg 300w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/knudsen_chart-768x614.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d216ecc elementor-widget elementor-widget-spacer\" data-id=\"d216ecc\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"spacer.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-spacer\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-spacer-inner\"><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-002cf12 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"002cf12\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" id=\"Vater\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure id=\"attachment_2473\" aria-describedby=\"caption-attachment-2473\" style=\"width: 290px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Hans_Knudsen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2473 size-medium\" src=\"http:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Hans_Knudsen-290x300.jpg\" alt=\"\" width=\"290\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Hans_Knudsen-290x300.jpg 290w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Hans_Knudsen-768x795.jpg 768w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Hans_Knudsen-989x1024.jpg 989w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Hans_Knudsen.jpg 1986w\" sizes=\"(max-width: 290px) 100vw, 290px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2473\" class=\"wp-caption-text\">(signed) My great-grandfather the actor Hans Christian Knudsen born 4\/3 1763, dead 4\/3 1816 in Copenhagen<\/figcaption><\/figure><p><b>Urgro\u00dfvater Hans Christian Knudsen war mit Anna Lax verheiratet und hatte viele Kinder, von denen mein Gro\u00dfvater Fredrik oder Fritz, wie er genannt wurde, der \u00e4lteste Sohn war. Gro\u00dfvater Knudsen heiratete Birgithe Gude, Tochter des Pfarrers Gude in Elverum. Sie war die \u00e4lteste einer ganzen Geschwisterschaar, die ich hier aufz\u00e4hlen werde, soweit ich mich an sie erinnere: Tante Lena Smith in Moss, Onkel Johan Gude, Pfarrer von Drobak, verheiratet mit einer Tochter der bekannten Priesterfrau &#8220;Mutter&#8221; Lekve in Lier, Onkel Amtsrichter Gude, Vater des Landschaftsmalers Hans Gude und Amtsrichter Ove Gude, Stiftamts-Schreiber Nils Gude in Bergen, Zollbeamter Onkel Just Gude in Drammen, Onkel Mattias Gude Brauereibesitzer in Moss und Tante Martine Gude. Au\u00dferdem glaube ich, noch eine Schwester, die in Elverum mit einem Landwirt Aakrenn verheiratet war. Wir sind also verwandt mit Aakrenns. Ich habe all das aufgez\u00e4hlt, weil es f\u00fcr meine Kinder, und die Nachkommen der oben genannten, von Interesse sein k\u00f6nnte. Blut ist niemals so d\u00fcnn, es ist dicker als &#8220;Wasser&#8221;! \u00dcber die Blom-Familie liegt ein Stammbaum vor.\u00a0<\/b><\/p><p><b>Gro\u00dfvater Knudsen als Schiffsf\u00fchrer verungl\u00fcckte in relativ jungen Alter, als er, nach dem, was mir erz\u00e4hlt wurde, vom Besanmast \u00fcber Bord geschlagen wurde, als das Segel bei einer B\u00f6 schiftete. Das war im Jahre 1818, als mein Vater gerade 2 Jahre alt war. Oma Birgithe \u00fcberlebte lange und starb erst 1878, 90 Jahre alt. Die meisten ihrer Geschwister wurden \u00fcber 80 Jahre alt und waren somit eine gro\u00dfe Familie. Ich erinnere mich gut an alle, gro\u00dfe sch\u00f6ne Menschen, geachtet und angesehen.<\/b><\/p><p><b>Als Gro\u00dfvater starb und Oma Knudsen mit drei Jungen, Julius, Emil und William, im Alter von 6 bis 2 Jahren zur\u00fcck blieb, k\u00fcmmerte sich die Familie um diese. Gro\u00dfmutter zog nach Norwegen zu einem Onkel, dem alten Gude in Orker\u00f8d bei Moss, f\u00fcr den sie viele Jahre das Haus leitete. Von den Kindern hatte sie nur meinen Vater, William, bei sich, w\u00e4hrend Onkel Julius und Onkel Erik zu ihrem Bruder, dem Priester Johan Gude, kamen. Dieser war damals Kaplan in Lier, bei seinem Schwiegervater, dem Priester Lekve. Sp\u00e4ter kamen sie zur Schule in Drammen, wo sie Sch\u00fcler wurden .<\/b><\/p><p><b>Mein Vater kam, als er alt genug war, an die Lateinschule in Fredrikstad, wo er sich in der Obhut eines der Lehrer befand, sp\u00e4ter Staatsrat Riddervold, der soweit ich Vaters Geschichte nach verstehe, ein strenger Herr gewesen sein muss. Vater w\u00e4re gern Offizier geworden, aber aufgrund der Umst\u00e4nde konnte er nicht studieren, aber als er konfirmiert wurde, wurde er mit einem Kapit\u00e4n Preus aus Fredrikstad auf See geschickt, und absolvierte bei ihm alle Abschl\u00fcsse, belegte dann die Pr\u00fcfung zum Steuermann, wurde bereits als 18j\u00e4hriger Steuermann, und bekam mit 20 Jahren ein eigenes Schiff zu f\u00fchren. Ein Beweis daf\u00fcr, dass er ein geschickter junger Mann gewesen sein muss. Da er ein sehr ruhiger und besonnener Abstinenzler war, und betriebsam, war er meistens schnell unterwegs, denn er feierte keine Feste, wenn sie an Land gingen, aber er sorgte daf\u00fcr, dass das Entladen und Beladen reibungslos von seiner Hand ging und gewann dadurch Zeit. Zeit. Es dauerte deshalb nicht lange, bis er als ein au\u00dfergew\u00f6hnlich t\u00fcchtiger Schiffsf\u00fchrer angesehen wurde.<\/b><\/p><p><b>Daf\u00fcr bekam ich, als ich 1881 nach Hamburg reiste, um meine Verlobte zu besuchen, einen schlagenden Beweis. Als ich kurz vor Weihnachten wieder nach Hause fahren sollte, um als Ingenieur bei &#8220;Norsk Grubekompani&#8221; in Ris\u00f8r zu arbeiten, traf ich an Bord des Dampfschiffes einen Schiffsf\u00fchrer Brungaard aus Drammen. Im Verlauf des Gespr\u00e4chs erw\u00e4hnte ich, dass ich geb\u00fcrtig aus Drammen war, und als er h\u00f6rte, dass ich der Sohn von William Knudsen war, sagte er: &#8220;Nein, ist das m\u00f6glich, Sie sind der Sohn meines alten Kapit\u00e4ns!&#8221; Ja, auf ihn k\u00f6nnen Sie stolz sein! Er ist der beste Kapit\u00e4n, der in meiner Zeit aus Drammen gesegelt ist, und ich bin ihm f\u00fcr all die guten Lehren, die er mir gegeben hat, sehr zu Dank verpflichtet.<\/b><\/p><p><b>Er hatte n\u00e4mlich sowohl als Matrose als auch als Steuermann mit Vater gesegelt. Vater war ein gro\u00dfer Mann mit breiten Schultern. Er hielt seine 70 Zoll (etwa 1,84), machte aber trotz seiner Schulterbreite einen schlanken Eindruck, da er sich aufrecht hielt, einen leichten, elastischen Gang hatte und keine Anlage f\u00fcr \u00dcbergewicht hatte.<\/b><\/p><p><b>Er war in seiner Jugend bekannt f\u00fcr seine \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Kr\u00e4fte, aber da er ein ruhiger und stiller Mensch war, wurde er als &#8220;Riese beim Lernen&#8221; bezeichnet. Er war immer sehr gr\u00fcndlich in seiner Toilette, sch\u00f6n rasiert und hatte nur an den Ohren sehr kleine Backenb\u00e4rte. Er hatte eine sch\u00f6ne Bassstimme, aber ich h\u00f6rte ihn nur in der Kirche singen. In fr\u00fcheren Tagen soll er auch zu Hause gesungen haben.<\/b><\/p><p><b>Er hatte an Bord immer ausgew\u00e4hlte Lekt\u00fcre zum Lesen in seinen Freistunden, w\u00e4hrend er auf See oder an Land war. Sein Interesse an der Kunst f\u00fchrte ihn dazu, dass wenn er an gr\u00f6\u00dfere H\u00e4fen kam, wo es gute Theater, Konzerte und Museen gab, er diese besuchte, wenn er Zeit hatte. Er ging nie in Restaurants. Da er Franz\u00f6sisch, Englisch und Deutsch sowohl m\u00fcndlich als auch schriftlich vollst\u00e4ndig beherrschte, besa\u00df er viel Literatur in diesen Sprachen. Ich kann mich erinnern, dass er in einem missbilligenden Ton \u00fcber seine Gef\u00e4hrten sprach, die wenn sie sich in fremden H\u00e4fen befanden, die Zeit dazu nutzten, Feste zu feiern und zu zechen, was leider \u00fcblich war.<\/b><\/p><p><b>Ich erinnere mich an eine kleine lustige Geschichte, die Vater aus seiner fr\u00fchen Zeit als Seemann erz\u00e4hlte, als er Schiffsjunge war, und m\u00f6chte sie hier erz\u00e4hlen. Das Schiff war in Barcelona in Spanien angekommen, und Kapit\u00e4n Preus ging straks an Land zu Konsul und Makler, und befahl Vater, ihn in einem Ruderboot ihn an Land zu rudern, w\u00e4hrend das Schiff zum Laden bereit gemacht wurde. Vater legte an einem Anleger unterhalb eines gro\u00dfen Platzes an und erhielt den Befehl, dort zu warten. Er war in seinen Arbeitskleidern und war zerzaust und schmutzig, wie man es beim Anlegen (\u201eankersjau&#8221;) wird.<\/b><\/p><p><b>Als es herauszog, bevor Kapit\u00e4n Preus kam, ging Vater auf den Kai hinauf, um sich umzusehen, und als er dort geht, kommt ein netter, junger spanischer Junge mit einigen B\u00fcchern unter dem Arm und bleibt direkt neben Vater stehen, um \u00fcber den Hafen zu blicken, so dass dieser den Titel eines der B\u00fccher sehen konnte, wo mit goldenen Buchstaben auf lateinisch \u201eCiceros Reden&#8221; stand. Da Vater ja in der Schule, die er gerade verlassen hatte, Latein gelernt hatte, und noch einige der Reden auswendig konnte, begann er aus Spa\u00df diese herunterzuleiern: &#8220;Aber dann h\u00e4tten Sie den Jungen sehen sollen!&#8221; sagte Vater. &#8220;Er sah mich so \u00fcberrascht und beunruhigt an, als w\u00fcrde er dem B\u00f6sen selbst gegen\u00fcberstehen, und zog sich langsam zur\u00fcck.&#8221; Als Vater einige Tage sp\u00e4ter wieder mit dem Boot am Kai lag, ebenfalls in Arbeitskleidung, kam derselbe Junge, aber jetzt mit einem Herrn, den Vater f\u00fcr seinen Lehrer hielt, dem Erscheinen nach zu urteilen. Als er Vater sah, zeigte er interessiert und eifrig mit dem Herrn sprechend auf Vater, als w\u00e4re es ein Wunder: ein dreckiger Schiffsjunge, der Ciceros Reden in lateinischer Sprache zitierte. Papa lie\u00df sie in Ruhe stehen und sich wundern.<\/b><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-56788ab1 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"56788ab1\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-2b775aa2\" data-id=\"2b775aa2\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-20d697f7 elementor-align-left elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"20d697f7\" data-element_type=\"widget\" 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