{"id":555,"date":"2019-04-02T10:51:18","date_gmt":"2019-04-02T10:51:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/?page_id=555"},"modified":"2024-02-04T12:25:08","modified_gmt":"2024-02-04T12:25:08","slug":"2-studienzeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/?page_id=555","title":{"rendered":"2. Studienzeit"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"555\" class=\"elementor elementor-555\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3aba9c81 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"3aba9c81\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-4cef404f\" data-id=\"4cef404f\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-40fe5eef elementor-widget elementor-widget-spacer\" data-id=\"40fe5eef\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"spacer.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-spacer\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-spacer-inner\"><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6a6e9bfb elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6a6e9bfb\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Bevor ich damit anfange, meine M\u00fcnchener Erlebnissen zu schildern, will ich von einem Sommerausflug nach Hurdal Anfang August 1873 erz\u00e4hlen, kurz bevor ich nach M\u00fcnchen reiste. Erland und Ragnvald Tanberg waren dorthin gereist, um auf die Jagd zu gehen, und wollten mich endlich dabei haben. Da ich nicht mit ihnen gleichzeitig abreisen konnte, weil noch verschiedene Dinge f\u00fcr die Reise ins Ausland arrangiert werden wollten, nahm ich einige Tage sp\u00e4ter meinen Ranzen und das Gewehr \u00fcber die Schulter und ging zur Hauptbahn <em>(Hovedbanen)<\/em> hinunter, von wo aus ich eine Fahrkarte zum Bahnhof in Dal <em>(Dal stasjon)<\/em> l\u00f6ste. Von dort aus hatte ich dann 20 bis 30 Kilometer zur Glash\u00fctte von Hurdal <em>(Hurdalens Glasv\u00e6rk)<\/em> zu gehen. Erland und Ragnvald hatten es jedoch abgelehnt, bei dem Leiter der Glash\u00fctte, Herrn Grundseth, zu wohnen, und sich stattdessen auf Frau Tanbergs Immobilie &#8220;Tangen&#8221; eingerichtet, die ziemlich leer stand. Diese war gut in Ordnung gebracht worden, wenn man das so nennen kann, als ich kam. Hier lebten wir ausschlie\u00dflich nach \u201eSiedler-Art&#8221; oder \u201eIndianer-Art&#8221;, was immer man wollte, wir kochten und brieten f\u00fcr uns selbst, und abends lagen wir auf unserer Strohs\u00e4cken (Matratzen) am Kamin und genossen es, bis wir fest unter unseren Wolldecken schliefen. Am Morgen hie\u00df es &#8220;aufstehen&#8221; vor der Sonne, und hinunter zum Fluss und zum Hurdalsj\u00f8en zur Entenjagd, denn der Hase war bis zum 15. August gesch\u00fctzt. Au\u00dferdem haben wir Schnepfen und andere Watv\u00f6gel geschossen, und uns so ein Abendessen besorgt, was uns hervorragend geschmeckt hat. Kaffee, Zucker, Kartoffeln und Brot kauften wir im Laden. Wir hatten eine tolle Zeit dort und freuten uns \u00fcber die absolute Freiheit und Ungezwungenheit. In Brustad G\u00e5rd, ein St\u00fcck au\u00dferhalb von Tangen, lebte ein Gutsbesitzer Bay, dessen Kinder ich alle gut aus Kristiania kannte, \u00fcbrigens auch Bay und seine Frau selbst, die ich mehrmals bei Frau Tanberg getroffen hatte. Dort waren wir gelegentlich zum Abendbrot und einem Glas Punsch <em>(&#8220;Toddy&#8221;)<\/em> eingeladen.<br \/>Eines Tages kam die Botschaft zu uns nach Tangen, ob wir Bay dabei unterst\u00fctzen wollten, das kleine Dampfboot &#8220;Hurd\u00f8len&#8221; zu bergen, welches Bays Sohn, Ingenieur Bay, selbst gearbeitet hatte, sowohl Rumpf als auch Maschine &#8211; da dieses am Strand gesunken war. Es lag auf Grund, so dass man gerade die Verkleidung des Achterdecks \u00fcber der Wasseroberfl\u00e4che sehen konnte, d. h. bei ca. sechs Fu\u00df Wasser. Wir waren nat\u00fcrlich sofort bereit, und es dauerte nicht lange, bis drei nackte K\u00f6rper um das Boot herum im Wasser standen, um zu sehen, wo man eine Seilwinde befestigen konnte, um das Boot an Land zu holen.<br \/>Es stellte sich heraus, dass alle Poller zu schwach waren, und um die Maschine wagten wir keinen Riemen zu legen. Dann sagte der Hofjunge, dass es vorne ein Loch im Kiel gab, in welches man einen Haken mit einer Kette einzuhaken pflegte, wenn man im Herbst das Boot aufstellte. Da ich ein guter Schwimmer und ausdauernder Taucher war, tauchte ich sofort ab, um das Loch zu finden; aber es war nicht so einfach, denn das Boot lag in weichem Schlamm. Deshalb musste ich zuerst in diesem mit meinen H\u00e4nden graben, um den Kiel zu erreichen, und dann entlang diesem das Loch zu suchen. Es war jedoch schwierig, ohne Anleitung zum selben Punkt zu kommen, und deshalb bat ich um einen langen Stock, den ich niederstach, dort wo ich arbeitete, und an dem ich mich auch mit einer Hand festhalten und mit der anderen arbeiten konnte. So fand ich schlie\u00dflich das Loch und konnte den Haken und die Kette befestigen; aber drei bis vier Stunden dauerte es, bis es gelang.<br \/>Ragnvald unterst\u00fctzte mich bestens mit Stock und Kette. Als alles in Ordnung war, kam die Kette auf eine Spule, und so zogen wir leicht das Boot mit der anwesenden Mannschaft aus Brustad hinauf, w\u00e4hrend Erland, Ragnvald und ich das Boot st\u00fctzten, damit es sich nicht auf die Seite legte. Es war bereits Abend geworden, als wir fertig waren, und der alte Bay lie\u00df nicht zu, dass wir, die den ganzen Tag im Wasser gewesen waren, nach Tangen gingen und dort wie &#8220;wilde M\u00e4nner&#8221; schliefen, wie er sagte. Wir mussten mit nach Brustad kommen, wo wir ein sch\u00f6nes warmes Abendessen bekamen und danach &#8220;reichlich&#8221; gekochten Punsch, und dann zu Bett gingen in Frau Bay&#8217;s sch\u00f6nen G\u00e4stebetten, wo wir in den gro\u00dfen Steppdecken verschwanden und den Schlaf der Rechtschaffenen bis zum n\u00e4chsten Vormittag schliefen. Am Tag nach dieser Episode bin ich wieder nach Kristiania gefahren, w\u00e4hrend Erland und Ragnvald dort oben blieben, um den f\u00fcnfzehnten August abzuwarten und die Hasenjagd zu versuchen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-87e93ca elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"87e93ca\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7d53e2d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7d53e2d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ich erw\u00e4hnte, dass ich von seinem Onkel eine Visitenkarte f\u00fcr Provisor Parrot in der Hofapotheke in M\u00fcnchen erhalten hatte, und ich ging an einem der ersten Tage, nachdem ich eine Unterkunft in der Schellingstra\u00dfe 30I erhalten hatte, zu ihm hinunter und \u00fcberreichte die Karte. Herr Parrot war sehr liebensw\u00fcrdig und traf sich am Abend mit mir, um mich seinem Freundeskreis vorzustellen. Es waren alle M\u00e4nner im Alter von 30-40 Jahren, aber gem\u00fctlich und freundlich zu mir. Unter diesen Herren war auch ein d\u00e4nischer Herr Lind. Er war in der &#8220;Cotta&#8217;schen&#8221; Buchhandlung besch\u00e4ftigt.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-50bd062 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"50bd062\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-069e2b2\" data-id=\"069e2b2\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1ff85fd elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"1ff85fd\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-ed2f6e8 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"ed2f6e8\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" id=\"Munchen\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>M\u00fcnchen war damals eine Stadt mit rd. 200.000 Einwohner, aber es gab keine einzige Pferdekutschbahn (auf Schienen), was man ja schon seit langer Zeit in Kristiania hatte. Es gab einen Omnibus, der zwischen dem Bahnhof und Au oder Haidhausen durch die Neuhauserstrasse, Thal und Isarthor fuhr. Das war der \u201eMassenverkehr&#8221; der Stadt. Aber andererseits war die Stadt nicht so gro\u00df von der Ausdehnung her; denn westlich von Sendlingerthor war keine nennenswerte Bebauung, und \u00f6stlich der Schellingstra\u00dfe waren nur Felder und Wiesen bis zum Horizont; genauso schnell war man auf dem Land, wenn man von der Louisenstra\u00dfe nach Norden ging. Die technische Universit\u00e4t befand sich v\u00f6llig am Stadtrand, und in der Ludwigstra\u00dfe befand sich jenseits von Siegesthor nur ein Haus, und das war Prinz Leopolds Palast. Er lag damals \u201eauf dem Land!&#8221; Das n\u00e4chste Dorf war Schwabing, ein komplettes &#8220;Bauerndorf&#8221;, wohin man sonntagnachmittags spazierte, um Kegel zu spielen und Bier in den primitiven &#8220;Gasth\u00e4usern&#8221; und &#8220;G\u00e4rten&#8221; zu trinken.<\/p><figure id=\"attachment_1371\" aria-describedby=\"caption-attachment-1371\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=64666760\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1371\" src=\"http:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/640px-Payne_Central-Europa_1850_M\u00fcnchen.jpg\" alt=\"By Albert Henry Payne - SLUB Dresden, Signatur: Geogr. A.227 http:\/\/digital.slub-dresden.de\/id333468724, CC BY-SA 4.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=64666760\" width=\"640\" height=\"442\" srcset=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/640px-Payne_Central-Europa_1850_M\u00fcnchen.jpg 640w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/640px-Payne_Central-Europa_1850_M\u00fcnchen-300x207.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1371\" class=\"wp-caption-text\">M\u00fcnchen 1850<\/figcaption><\/figure>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-af45b03 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"af45b03\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" id=\"Ludwig\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Meine erste Logis war bei einem Kammerdiener von K\u00f6nig Ludwig dem Zweiten. Er war ein \u00e4lterer Mann in den F\u00fcnfzigern und nur selten zu Hause, aber dann erz\u00e4hlte er viele lustige Episoden von den Erlebnissen des \u00fcberspannten K\u00f6nigs. Ich erinnere mich an Folgendes: Der K\u00f6nig hatte auf dem Dach der Residenz einen gro\u00dfen &#8220;Wintergarten&#8221; errichten lassen. Von der Stra\u00dfe aus sah es aus wie ein gro\u00dfes Gew\u00e4chshaus mit einem gew\u00f6lbten Glasdach. Hier oben hatte er eine komplette Gartenanlage mit Teichen, Wasserf\u00e4llen usw., kleinen Inseln und anderen fantastischen Einf\u00e4llen, und er lie\u00df hier auch kleine Opern und \u00e4hnliches auff\u00fchren, die an die Bedingungen angepasst wurden. Dann geschah es w\u00e4hrend einer solchen Auff\u00fchrung, zu der au\u00dfer dem K\u00f6nig und den Interpreten niemand Zugang hatte (das Orchester war versteckt), dass die Opern-Primadonna Fr\u00e4ulein Schefzky hinter einem Schmuck einer Insel hervortreten und singen sollte, als &#8220;Nixe&#8221; verkleidet, dass sie auf dem engen Brett fehltrat, und sie, ein schweres Ger\u00e4t, ins Wasser fiel und einen Schrei ausstie\u00df.<\/p><p>Der K\u00f6nig wurde w\u00fctend, stand auf und rief, w\u00e4hrend er sich entfernte: \u201dZiehen Sie die Gans aus dem Wasser!&#8221; Sie war damit in Ungnade gefallen und durfte nicht mehr bei diesen Privatvorstellungen singen.<\/p><figure id=\"attachment_1374\" aria-describedby=\"caption-attachment-1374\" style=\"width: 231px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1374\" src=\"http:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Josephine_Schefsky_by_August_Weger-231x300.jpg\" alt=\"Von August Weger - This image is available from the New York Public Library's Digital Library under the digital ID 1713153: digitalgallery.nypl.org \u2192 digitalcollections.nypl.org, Gemeinfrei, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=13364708\" width=\"231\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Josephine_Schefsky_by_August_Weger-231x300.jpg 231w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Josephine_Schefsky_by_August_Weger.jpg 373w\" sizes=\"(max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1374\" class=\"wp-caption-text\">Josephine Schefsky<\/figcaption><\/figure>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5d50315 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5d50315\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Mein Gastgeber erz\u00e4hlte, dass K\u00f6nig Ludwig viel netter zu seinen Zimmerdienern als zu seinen Kammerherren und Ministern war. Ich habe jetzt einige der Geschichten vergessen, die er erz\u00e4hlte, aber insgesamt schien es, als sei der K\u00f6nig nicht ganz normal, jedoch vielleicht auch nicht das, was man geisteskrank nennen k\u00f6nnte, was aber sein Bruder Otto war.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a4fb413 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"a4fb413\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" id=\"THM\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ich lebte nur drei Monate in der Schellingstra\u00dfe, denn als Erland Tanberg im Oktober zur\u00fcckkam und sich Logis in der Louisenstra\u00dfe hinter der technischen Hochschule nahm, sowie ein weiterer Norweger, Alf Lunderby, der auch das zweite Jahr dort war und auch dort wohnte, wollte ich gerne in der N\u00e4he sein und bekam auch ein Zimmer in der Louisenstra\u00dfe.<\/p><p>Am ersten Oktober wurde ich an der Technischen Universit\u00e4t als &#8220;Studierender&#8221; eingeschrieben, d.h. als Student, und das Studium begann. In M\u00fcnchen gab es damals am Gymnasium eine Reihe von hervorragenden Lehrern mit europ\u00e4ischen Namen, wie dem Physiker Betz, den Chemikern Erlenmeyer und Bunte, dem Geod\u00e4ten Bauernfeind und dem gro\u00dfen Bausdringer, den Mechaniker und Maschineningenieur, dem Mathematiker Hesse und vielen anderen, was auch den gro\u00dfen Zustrom zur Universit\u00e4t erkl\u00e4rte, die mit rund 1500 Studenten die damals meistbesuchte in Deutschland war.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2a9cdb5d elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"2a9cdb5d\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6f0b7b0e\" data-id=\"6f0b7b0e\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3090f8a8 elementor-align-left elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"3090f8a8\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-lg\" href=\"http:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/?page_id=723\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<i class=\"fa fa-arrow-left\" aria-hidden=\"true\"><\/i>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">zur\u00fcck<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-680b0738\" data-id=\"680b0738\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-43be80ec elementor-align-right elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"43be80ec\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-lg\" href=\"http:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/?page_id=1196\">\n\t\t\t\t\t\t<span 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