{"id":1656,"date":"2019-05-16T18:37:42","date_gmt":"2019-05-16T18:37:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/?page_id=1656"},"modified":"2019-06-25T21:51:58","modified_gmt":"2019-06-25T21:51:58","slug":"kongsberg-4","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/?page_id=1656","title":{"rendered":"Kongsberg 4"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"1656\" class=\"elementor elementor-1656\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-22208a75 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"22208a75\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-3700f0b5\" data-id=\"3700f0b5\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-34d54f9a elementor-widget elementor-widget-spacer\" data-id=\"34d54f9a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"spacer.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-spacer\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-spacer-inner\"><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-fa7a269 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"fa7a269\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Im Sommer 1877 wurde der Sekret\u00e4r Lorentzen in Sarpsborg zum Stadtvogt ernannt, und der k\u00f6nigliche Bevollm\u00e4chtigte Aall trat an seine Stelle. Er war ein sehr liebensw\u00fcrdiger und feiner Mann, aber von schwacher Gesundheit, deshalb musste er sehr vorsichtig mit sich sein. Seine Ankunft erm\u00f6glichte es uns, in unserem Kreis ein doppeltes Quartett zu bekommen, mit wirklich guten S\u00e4ngern! Erste Ten\u00f6re: Oberf\u00f6rster Lange und Sekret\u00e4r Aall (beide erste Klasse), zweiter Tenor: Bergmeister Paaske und Ing. Meinich, erster Bass: Studienrat Udbye und ich, und zweiter Bass: cand. jur. Anderssen und cand. Philos. Prahm. Wir hatten eine sehr sch\u00f6ne Zeit in diesem Quartett, und da wir alle alte S\u00e4nger waren, hatten wir bald ein gro\u00dfes Repertoire, aber wir sind nie \u00f6ffentlich aufgetreten.<\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7d8726f elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7d8726f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Im Herbst 1877 hatte Studienrat Udbye Hochzeit mit Frl. Hansen, Tochter von K\u00fcrschner Hansen in Bussedalen, ein sehr musikalisches Haus, in das ich oft kam, und es traf sich, dass die Hochzeit an einem Samstag abgehalten wurde. Als ein gro\u00dfer Teil der Orchestermitglieder und ich die Probe verlie\u00dfen, fuhren die Braut und der Br\u00e4utigam gerade in ihr neues Zuhause. Als wir am Haus vorbeigingen, blieben wir stehen, denn auf den wei\u00dfen Rollgardinen im Schlafzimmer sahen wir &#8211; als Schattenbilder &#8211; zuerst den einen und dann den anderen, sich ausziehen, und dann einen Schlafanzug anziehen. Ich nutzte die Gelegenheit, um den frisch verheirateten einen &#8220;Tusch&#8221; zu geben, als das Licht ausgeschaltet wurde.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f38a781 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f38a781\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Im September reiste Mutter zusammen mit meiner Cousine Susanna Knudsen, die Malerin war, nach Deutschland zur\u00fcck und sollte ihr Studium in Berlin fortsetzen. Ich muss nicht sagen, dass der Abschied schwer war, und wir ahnten nicht, dass es \u00fcber drei Jahre dauern sollte, bis wir uns wieder sehen w\u00fcrden.<br \/>Im Schuljahr 1877\/78 war ich auch als Zeichenlehrer an der Mittelschule Kongsberg t\u00e4tig und kam mit meinen Sch\u00fclern, die ruhig und nett waren, sehr gut aus, nachdem ich in der ersten Stunde zwei Spektakelmacher geschlagen hatte, ohne ein Wort zu sagen. Ich denke, sie waren beeindruckt von der Ruhe, mit der ich ihre Schl\u00e4ge als Bestrafung vornahm. Weihnachten habe ich in Kristiania verbracht, bin aber zwischen Weihnachten und Neujahr nach Kongsberg zur\u00fcckgekehrt, da Inventur in der M\u00fcnze und viel zu tun war.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0014299 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"0014299\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"661\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/petra_blom-661x1024.jpeg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-1884\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/petra_blom-661x1024.jpeg 661w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/petra_blom-194x300.jpeg 194w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/petra_blom.jpeg 744w\" sizes=\"(max-width: 661px) 100vw, 661px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Petra Knudsen geb. Blom\nR\u00fcckseite: Meiner lieben kleinen Nichte Marie R. , mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen M\u00e4rz 1878<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cbd3e28 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"cbd3e28\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Im Sommer 1878 unternahm die Jugend mehrere Ausfl\u00fcge, zum Beispiel zum Skrimsfjeldet in Sandsv\u00e6r, zum Jonsknuten und anderen Orten, und wir hatten es immer sehr lustig, da es in diesem Sommer viele nette Damen und Herren in Kongsberg gab.<br \/>Die Position, die ich inne hatte, die sogenannten &#8220;Aspirantenstellen&#8221;, sollte den neuausgebildeten Ingenieuren die M\u00f6glichkeit geben, zu praktizieren, und ich war zwei Jahre lang angestellt. Da, wie ich bereits sagte, mehrere Bergwerke geschlossen wurden, waren mehrere Familienversorger unter den Ingenieuren arbeitslos geworden, und es bestand kaum Aussicht, eine Stelle zu bekommen. Daher bewarb ich mich deshalb im Mai 1878 eine erneute Anstellung als Aspirant, und das Direktorat des Silberwerkes empfahl meinen Antrag aufs Beste. Aber Bergkandidat Mortensen, ein \u00e4lterer Mann mit einer gro\u00dfen Familie, reichte auch eine Bewerbung ein, und verstand es im Finanzministerium, die Sache so zu drehen, dass er die Stelle bekam, obwohl das Direktorat des Silberwerkes meine Besch\u00e4ftigung explizit aufrechterhielt.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0e78b9a elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"0e78b9a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Zu dieser Zeit herrschte in der Regierung ein Protektionssystem vor, das be\u00e4ngstigend war und zur gro\u00dfen Macht der &#8220;Linksbewegung&#8221; beitrug. Ein Beispiel bekamen wir auch, als sich mein Vater Anfang der 1870er Jahre auf die vakante Stelle als Lotsenvorstand (Losoldermann) bei Moss beworben hat, f\u00fcr die er von allen Instanzen als Nr. 1 nominiert wurde. Aber in der Regierung war der Staatsrat Vogt, der seinen Neffen J\u00f8rgen Vogt in den Posten brachte, obwohl Vater als Nr. 1 empfohlen wurde. Sogar J\u00f8rgen Vogts Bruder Johan \u00e4rgerte sich \u00fcber diesen Machtmissbrauch.<br \/>Ja, jetzt stand ich da und fragte mich, was ich tun sollte, und als damals die norwegischen Brauereien einen gro\u00dfen Aufschwung erlebten, und ein gro\u00dfer Bierexport wuchs, beschloss ich, zu versuchen, in einer Brauerei unterzukommen, da ich in dieser Branche mein chemisches Wissen einsetzen konnte. Als die Tochter des Brauereibesitzers Riefs mit dem Rechtsanwalt M.T. Holst in Kristiania verheiratet werden sollte, und der alte Riefs also allein zu Hause bleiben sollte, schlug Cand. jur. Andersen Rief vor, dass er mich in die Lehre nehmen sollte, dann g\u00e4be es ein wenig Leben im Haus, und wir einigten uns, dass ich in die Brauerei umziehen und alles kostenlos haben sollte, gegen meine Arbeit in der Brauerei, Malzerei und im G\u00e4rkeller, wo ich in alle praktischen und theoretischen Bereiche eingef\u00fchrt wurde.<br \/>Hier soll nun an dieses Original eines Mannes namens Martin Rief erinnert werden. Er war ein gutm\u00fctiger, aber heftiger Mann, wenn er sich \u00e4rgerte, wof\u00fcr seine Frau, geborene Styrmoe, schon sorgte. Dann konnte er auf seinem gebrochenen deutsch-norwegisch etwas ziemlich Schreckliches loswerden. Einmal h\u00f6rte ich ihn laut ins Wohnzimmer schreien: &#8220;Geh in deine K\u00fcche, du alte schwarze Eule, du alte schwarze M\u00e6r!&#8221; Aber sie konnte sich auch gebrauchen, es war nicht immer &#8220;salonf\u00e4hig&#8221;, was sie sagte, und schmutzig war sie, dass es ein Graus war.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-db671fe elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"db671fe\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ich war also Brauerlehrling geworden, und war sehr interessiert. Ich war um f\u00fcnf Uhr morgens auf, und arbeitete voll bis sieben Uhr abends mit einer Stunde Mittagspause und zweimal 15 Minuten f\u00fcr Fr\u00fchst\u00fcck und Abendessen. Zum Gl\u00fcck gab es damals keinen achtst\u00fcndigen Arbeitstag. Rief exportierte Bier nach Peru in ziemlich gro\u00dfen Mengen, und das Gesch\u00e4ft florierte. Ich war meist in der Brauerei und im G\u00e4rhaus, und passte auch auf die Pasteurisierung auf, feuerte unter dem Dampfkessel und klebte Etiketten auf die Flaschen, die exportiert wurden. Das war Abwechslung, und die Zeit verging schnell. Im November kam mein Freund Erland Tanberg nach Kongsberg, da er sich auch entschlossen hatte, in das Bierbrauen einzusteigen. Er und mein Freund Gerhard Larsen (Sohn von P.A. Larsen) hatten ein chemisch-analytisches B\u00fcro in Kristiania gehabt, aber es reichte weder zum Leben noch zum Sterben. Nach zwei Jahren gaben sie es also auf und Gerhard begann, Jura zu studieren, w\u00e4hrend Erland sich eine Brauerei kaufen wollte und deshalb ein wenig \u00fcben, also \u201eschauen&#8221; wollte! Da Rief den warmen, gem\u00fctlichen Erland mochte, war er bald bereit, ihn gegen ein Entgelt ohne Arbeitsverpflichtung als Volont\u00e4r gehen zu lassen, und Erland zog bei Madam Larsen ein, wo ich vorher gelebt hatte, und kam um neun Uhr zur Brauerei, wo er dann bis 12 Uhr blieb.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-56e6c57 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"56e6c57\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Er a\u00df im Hotel Victoria, das ja nebenan war. Im Haus der Brauerei gab es ein Problem mit Ratten, und Erland brachte jetzt einen Tag ein Salongewehr und betrieb Rattenjagd \u201eim gro\u00dfen Stil&#8221;, aber einmal passierte es, dass er falsch schoss und ein Bierfass traf, das ein Bauer angeliefert und im Hof-Raum abgestellt hatte. Es sollte mit Bier bef\u00fcllt werden. Der Kellermeister rollt den Kanister in den Bierkeller hinunter und beginnt zu zapfen, geht dann aber vom Kanister weg, aus dem ein Strahl Bier \u00fcber den Kellerboden spr\u00fcht. Nach einer Weile kam Rief selbst runter, um zu sehen, ob der Kanister voll war, aber dann konnte es passieren, dass etwas los war. Er war w\u00fctend wegen all dem leckeren Bier, das er verloren hatte, und wollte Erland jagen, von dem er dachte, er h\u00e4tte mit Willen ein Loch in den Kanister geschossen, aber dann konnte ich Frieden zwischen ihnen vermitteln, also blieb Erland dort, aber das Salongewehr durfte er nicht mehr mit zur Brauerei bringen.<br \/>Eines Abends als wir bei Riefs sa\u00dfen, kamen Ausrottungsmittel gegen Ratten zur Sprache, und Erland sagte, er kenne ein hervorragendes Mittel, das die Ratten fr\u00fch und gerne einnahmen, und Rief bat ihn, ihm das zu holen. Eine Weile sp\u00e4ter kam ein solches Paket an Rief, und es wurde eine detaillierte Beschreibung der notwendigen Vorsichtsregeln gegeben, die getroffen werden mussten, einschlie\u00dflich der Sicherstellung, dass Haustiere nicht zum ausgelegten K\u00f6der gelangten.<br \/>Eines Tages macht Frau Rief pers\u00f6nlich eine Menge Sandwiches mit Gift, und diese sollten im Keller und auf dem Kornspeicher platziert werden, und alle Zug\u00e4nge f\u00fcr Katzen blockiert werden.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-818761a elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"818761a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\tAm n\u00e4chsten Morgen um halb f\u00fcnf wurde ich von Rief mit der Bitte geweckt, zum Bergarzt Poulsson zu laufen und ihn zu holen, Frau Rief ging es so schlecht. Ich schnell in meine Klamotten und zum Doktor, der versprach, bald zu kommen. Als ich zur\u00fcckkomme und den Hofraum betrete, kommt die Melkerin aus dem Stall und ruft: &#8220;Roslin ist so unwohl, wir m\u00fcssen nach dem Tierarzt schicken!&#8221; Nun, ein Mann wurde nach dem Tierarzt geschickt, der zur gleichen Zeit mit dem Menschen-Arzt kam. Rief pendelte wie ein Pendel zwischen dem Stall und dem Zimmer der Frau, aber es war offensichtlich, dass das Interesse f\u00fcr den Stall gr\u00f6\u00dfer war, da die Aufenthalte dort wesentlich l\u00e4nger waren als im Schlafzimmer. Doktor Poulsson hatte seine Befehle erteilt und etwas verordnet, das aus dem Keller geholt werden sollte. Als der Koch die Kellerklappe hochhebt, liegt auf der obersten Stufe Riefs liebes Haustier, eine wundersch\u00f6ne Waldkatze (Angora Katze), die unbemerkt in den Keller heruntergekommen war und vom Rattengift gefressen hatte. Sie war tot. Rief verzweifelte und war w\u00fctend wegen der Unachtsamkeit seiner Frau, w\u00e4hrend sie mit warmen Wickeln auf ihrem gro\u00dfen Bauch in ihrem Bett lag.\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-554b3a1 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"554b3a1\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Gegen neun Uhr kam Erland in die Brauerei und zu mir in das Brauhaus. Da kommt Rief sehr ernst und halbw\u00fctend zu uns und sagt: &#8220;Herr Tanberg, welche verdammte Schweinerei haben Sie in mein Haus gebracht. Die Katzen sterben hinweg, die Kuh ist krank und meiner Frau geht es sehr schlecht!&#8221; Beim letzten Teil des Satzes klarte sein Gesicht zu einem freundlichen, zufriedenen L\u00e4cheln auf, und die ganze Trauer \u00fcber die Waldkatze war vergessen. Im Februar war es einmal so, dass Rief, in schlechter Stimmung wegen etwas irrelevantem, seine Laune an mir auslie\u00df, und dies in Ausdr\u00fccken, in denen ich mich nicht wiederfinden konnte, weshalb ich sagte, ich w\u00fcrde in acht Tagen abreisen. Bald ging ich nach Kristiania und bekam einen Platz in der Kristiania Brauerei (Kristiania Bryggeri) als Arbeiter mit einem Gehalt von 2,00 Kronen pro Tag. Die ersten Wochen lebte ich bei Vater und Mutter, und holte mein Essen in der Dampfk\u00fcche, aber der Weg war so weit von der Welhavens Gade (Welhavens gate), dass ich ein Zimmer in der N\u00e4he der Brauerei nahm. Bei der Wirtin bekam ich Abendbrot (Tee and Sandwiches), und den Morgenkaffee nahm ich in einem Kaffeekeller gegen\u00fcber der Brauerei ein. Das Mittagessen a\u00df ich in der Brauerei, wohin mir die kleine Tochter von Mutters Waschfrau f\u00fcr drei Kronen im Monat das Essen aus der Dampfk\u00fcche brachte. Monat. Mein Budget sah ungef\u00e4hr so aus: Logis und Abendbrot Kr. 8.00 pro Monat, Mittagessen Kr. 12.00 + 3.00 pro Mittagessen = 15 kr., Morgenkaffee kr. 0,25 (mit Brot) pro. Tag = Kr. 7,50 Zusammen Kr. 30.50. Lohn 28 Tage \u00e1 Kr. 2,00 = Kr. 56,00 f\u00fcr Kleidung und andere Ausgaben waren also Kr. 25,50 pro Monat \u00fcbrig. Wenn ich 28 Arbeitstage sage, kommt es daher, dass wir alle 14 Tage in der M\u00e4lzerei von Samstagmorgen um sechs bis Montagmorgen um sieben Uhr in einem durcharbeiteten. Es war schwer, zwei Mal am Tag all das schwere Malz zu wenden, und dann das Malz in der sogenannten \u201eK\u00fchlung\u201c auch, zweimal am Tag und zweimal in der Nacht. Es war alles andere als &#8220;k\u00fchl&#8221;, weil die Temperatur in der K\u00fchlung oder &#8220;der Malzdarre&#8221; bei 48 bis 50 \u00b0 C lag. Ich muss sagen, wir haben geschwitzt. Es tropfte von uns in das Malz, und kam sp\u00e4ter dem Bier zugute. Der Brauereimeister war ein ehemaliger Pharmazeut, Hald, der umgeschlagen war, ein Sohn von Propst Hald in Gudbrandsdalen. Durch seine G\u00fcte \u00fcbernahm ich die Stelle eines Arbeiters, der gerade durch den Kornaufzug gefallen war, und dabei zu Tode gekommen war. Volont\u00e4re wurden nicht in die Brauerei gelassen, aber Hald sagte, wenn ich m\u00fcde w\u00e4re und mich ausruhen wollte, sollte ich einfach hoch zu ihm in seine Wohnung kommen, etwas das ich nat\u00fcrlich nicht tat, obwohl ich \u00f6fter in meiner Freizeit bei ihm war. So verging die Zeit im Fr\u00fchjahr 1879. Dann bekam ich Ende Mai (25. Mai) ein Telegramm mit Anfrage, ob ich die Position als Betriebsleiter beim Grubenunternehmen in Svenningdal (Svenningdalens Grubebolag) \u00fcbernehmen wollte.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0a10ed4 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"0a10ed4\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Im Sommer 1878 hatte ich an den Bezirksarzt Bugge in Mosj\u00f8en geschrieben, von dem ich geh\u00f6rt hatte, dass er Interessent in Svenningdalens Gruben war. Ich bot ihm meinen Dienst an, falls er einen Bergbauingenieur brauchte, und bekam dann die Antwort, dass er zwar nicht in der Gesch\u00e4ftsleitung war, es aber in Erinnerung haben sollte, falls die Anstellung eines Spezialisten zur Sprache kam. In der Generalversammlung im Mai schlug der Vorstand von Svenningdalens Grube, der aus dem Landwirt und S\u00e4gewerkbesitzer Sund, Gerber Flaa und dem Buchh\u00e4ndler Sivertsen bestand, vor, Sunds Schwager als Betriebsleiter anzuheuern, der Steiger im stillgelegten Kupferwerk Grimelien (Grimelid Kobberv\u00e6rk) gewesen war; und sie hatten ihn in aller Stille angestellt, aber die Anteilseigner wollten davon nichts wissen und beschlossen, dass ich, auf Vorschlag von Bugge, verpflichtet werden sollte, und die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung musste daher den sauren Apfel bei\u00dfen, und mir die Position anbieten, die ich, allerdings mit gro\u00dfem Zweifel, annahm, da Hald mir gesagt hatte, dass ich Aussicht auf den Posten des Unter-Brauereimeisters hatte, wenn der Jetzige im Juli nach Amerika reiste. Aber das Interesse an meinem eigentlichen Fach \u00fcberwog, und so h\u00f6rte ich am 1. Juni in der Brauerei auf, und machte mich bereit, nach Norden zu reisen. Ich hatte kr. 2400, &#8211; Lohn pr. Jahr bekommen, freies Wohnen, Licht und Brennholz, freies Reisen und Kr. 200, &#8211; f\u00fcr die Ausr\u00fcstung. Ende Juni fuhr ich dann in Richtung Norden mit der Hauptbahn nach Eidsvold, von dort mit dem Dampfschiff \u00fcber Mj\u00f8sen, weil die Bahnverbindung Hamar &#8211; Eidsvold nicht existierte, und mit der Bahn weiter nach T\u00f8nset, wo die Nacht verbracht wurde, und am n\u00e4chsten Abend kam ich nach Trondheim, wo ich im Hotel Victoria bei dem alten Herrn von Quilfellt eincheckte. Erst zwei Tage sp\u00e4ter ging das versp\u00e4tete Hamburger Boot nach Norden. Wir hatten eine wunderbare Reise nach Norden. Ich machte an Bord Bekanntschaft mit Dr.med. Holst und Frau aus S\u00f8mn\u00e6s in Helgeland, und ein paar jungen Damen in deren Begleitung, und traf einen Bekannten aus Kristiania, Forstanw\u00e4rter Lochmann, dem Sohn des Professors, der als Forstassistent nach Maalselven ging. Im Verlauf des Gespr\u00e4chs bekam ich einen Beweis daf\u00fcr, wie miserabel man im S\u00fcden von der Geographie in Nordnorwegen geh\u00f6rt hatte, als eine der jungen Damen sagte: &#8220;Nein, wie sch\u00f6n es f\u00fcr Sie beide sein muss, so nahe zusammen zu sein, dass Sie sich gelegentlich besuchen k\u00f6nnen&#8221;. Maalselven und das s\u00fcdliche Helgeland! Zu dieser Zeit dauerte die Reise zwischen diesen Orten mindestens drei Tage, selbst jetzt braucht die Hurtigruten von Troms\u00f8 nach Sannnessj\u00f8en ca. 36 Stunden, und dann hat man noch Malangenfjord und Vefsenfjord mit wahrscheinlich mindestens sechs bis acht Stunden.<br \/>Schlie\u00dflich, nach 48 Stunden Segeln, Entladen und Laden an unz\u00e4hligen Orten, kamen wir nach S\u00f8vig. Dort stieg ich dann auf das Dampfschiff &#8220;Helgeland&#8221;, das nach Mosj\u00f8en fuhr, aber zuerst eine Rundfahrt zu allen m\u00f6glichen Ecken und Winkeln machte, im Norden und S\u00fcden, Osten und Westen, aber schlie\u00dflich kamen wir an, und ich zog in &#8220;Madame&#8221; Schr\u00f8ders Hotel in Mosj\u00f8en ein, wo ich eine sehr gute Zeit hatte. Am n\u00e4chsten Tag ging ich zu Gerber Flaa und Buchh\u00e4ndler Sivertsen und stellte mich vor. Landwirt Sund lebte au\u00dferhalb von Mosj\u00f8en, und ich traf ihn am n\u00e4chsten Tag zum ersten Mal. Dann begr\u00fc\u00dfte ich Bezirksarzt Bugge, der mir die Stelle verschafft hatte, und dankte ihm f\u00fcr seine Arbeit. Und als der Samstag kam, ging die gesamte Direktion mit mir hinauf ins Svenningdal, wo die Gruben lagen, und wo ich Logis in Fellingfors bei &#8220;Persa&#8221; Fellingfors, auch &#8220;Jaasper&#8221; genannt, bekommen hatte, und \u00fcbernahm meine neue Position als Betriebsleiter im Alter von 22 1\/2 Jahren.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2500fa3 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"2500fa3\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Der n\u00e4chste Abschnitt wird meine Erlebnisse in Svenningdal behandeln, aber ich m\u00f6chte noch eine lustige Episode aus Kongsberg beif\u00fcgen, die ich vorher vergessen habe zu erz\u00e4hlen. Ich war eines Tages im Herbst auf Hasenjagd mit H\u00e6ngslevogt Larsen, und hatte bei dieser Gelegenheit das Ungl\u00fcck, meine Hose komplett zu zerrei\u00dfen, als ich \u00fcber einen Zaun kletterte, so dass die Hose eigentlich zwei getrennte Hosen waren, die weit auseinander klafften, sowohl vorne als auch hinten. Solange wir im Wald waren, machte es ja nichts, aber als wir zu Hause waren, war es schlimmer. Larsen, ein eifriger Linker, hatte zwei rote Taschent\u00fccher, von denen eines mit dem Bild von Johan Sverdrups geschm\u00fcckt war, das andere mit Jaab\u00e6ks, das erste: der Anf\u00fchrer der Linken, der zweite: der Anf\u00fchrer der Sparpartei (Sparepartiet). Diese Taschent\u00fccher bekam ich geliehen, und platzierte eins vorne und das andere hinten, mit Stecknadeln am Hosenbund befestigt, die das einzige waren, was es zusammenhielt. Da ich damals gegen\u00fcber von der M\u00fcnze bei Gl\u00f6ckner Andersen lebte, musste ich ja eigentlich von Sulusaasen durch ganz Nymoen und \u00fcber die Br\u00fccke, um nach Hause zu kommen; aber es war zu &#8220;peinlich&#8221;, weshalb um die Stadt herum und \u00fcber die Fl\u00f6\u00dferei gelaufen bin, um so auf einem Hinterweg nach Hause zu kommen.<br \/>Die Stra\u00dfe entlang des Holzspeichers und in Richtung Numedal war in der Regel wenig befahren, so dass ich guter Hoffnung war, ungesehen davon zu kommen; Aber um Verzeihung, als ich mich auf halbem Weg zwischen dem Haus des H\u00e6ngslevogts und meinem Zuhause befand, es waren vielleicht 100 Schritte, biegen die Frauen Meinich und Lassen um die Ecke, und kommen mir entgegen. Ich machte gute Mine zum b\u00f6sen Spiel und gr\u00fc\u00dfte wie \u00fcblich. Die Damen sahen ein wenig fr\u00f6hlich aus, als sie sahen, wie ich mit Jaab\u00e6ks Bild auf dem Bauch spazierte, aber die Freude wuchs, als ich vorbeiging, und sie sahen das Bild von Johan Sverdrup auf meinem Ges\u00e4\u00df thronen.<br \/>Wie zuvor geschrieben, war Organist Klewe ein wenig taub, aber machte es wahrscheinlich schlimmer, um davon zu profitieren, wenn jemand leise miteinander sprach; denn es geschah seltsamerweise, dass er pl\u00f6tzlich verstanden hatte, was mit sehr leiser Stimme gesagt wurde. Normalerweise sprach er selbst sehr leise, aber wenn jemand antwortete, t\u00f6nte ein lautes &#8220;Was&#8221; von seinen Lippen, w\u00e4hrend er eine Hand an sein Ohr f\u00fchrte. Er verlobte sich und heiratete zum zweiten Mal, als ich dort war (1876-77), und es wurde von den Ohrenzeugen erz\u00e4hlt, dass der Heiratsantrag auf offener Stra\u00dfe stattfand, als er mit seiner Flamme spazieren ging, einem Fr\u00e4ulein Borgen, die Lehrerin war, und ausnahmsweise &#8211; wohl im Affekt &#8211; ganz laut ruft: &#8220;Liebst du mich, Lina? Was!\u201c<\/p><p>Der alte Rief konnte auch viele seltsame Dinge sagen, wie zum Beispiel bei einer Boston-Partie im Club, bei der er wiederholt verlor. Er wollte sagen: &#8220;Das ist hoher Dreck, und Schei\u00dfe im Kopf\u201c (Dette er Skidt op, og Lort i Mente) und sagte stattdessen: &#8220;Das ist Kopf hoch, und Dreck in der Schei\u00dfe.\u201c (Dette er Ment op, og Skidt i Lorte)&#8221;.<br \/>Frau Rief sagte auch viele seltsame Dinge wie &#8220;Examen Actium&#8221; anstelle von &#8220;Artium&#8221;. Leider habe ich sie nicht rechtzeitig notiert, und jetzt sind sie aus dem Ged\u00e4chtnis verschwunden. Es waren Fremdw\u00f6rter, das teilweise verzerrt wurden und teilweise in einer ganz anderen Bedeutung verwendet wurden als sie hatten.<br \/>Ich habe vorher nicht erw\u00e4hnt, dass ich mit Apotheker Wilhelm Hartmann und seinem Bruder Christian Hartmann zwei sehr gute Freunde hatte, mit denen ich oft zusammen war. Nun ist Christian Hartmanns Sohn mit der Tochter meiner Nichte Birgit Greve verheiratet.<\/p><figure id=\"attachment_1720\" aria-describedby=\"caption-attachment-1720\" style=\"width: 543px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1720\" src=\"http:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/birgit_greve-543x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"543\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/birgit_greve-543x1024.jpeg 543w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/birgit_greve-159x300.jpeg 159w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/birgit_greve-768x1448.jpeg 768w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/birgit_greve.jpeg 1794w\" sizes=\"(max-width: 543px) 100vw, 543px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1720\" class=\"wp-caption-text\">Birget Greve geb. Heiberg<\/figcaption><\/figure><p>Wilhelm starb unverheiratet ein paar Jahre nachdem ich Kongsberg verlassen hatte &#8211; und der Torf bedeckt die meisten von denen, von denen ich in diesem Teil meiner Erfahrungen erz\u00e4hlt habe, und diese Zeit n\u00e4hert sich ja auch mit starken Schritten, dass die f\u00fcr Glocke f\u00fcr mich l\u00e4utet. Wenn man 70 Jahre alt ist, muss man auf alles vorbereitet sein.<\/p><p>Notizen:<\/p><p>Gesvorner (dt. Geschworener), Assistent des Bergmeisters, und Stellvertreter bei einer Grube. Nach der Berg-Anordnung von 1812 war ein Geschworener der n\u00e4chste Mitarbeiter des Bergmeisters im Bergmeisterbezirk. Das Land hatte drei Bergmeisterbezirke (Distrikte): den westlichen (Bergen), den \u00f6stlichen (Oslo) und den n\u00f6rdlichen (Trondheim).<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-391e10ae elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"391e10ae\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-7003259a\" data-id=\"7003259a\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1356c0ce elementor-align-left elementor-widget 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