{"id":1314,"date":"2019-04-23T20:24:26","date_gmt":"2019-04-23T20:24:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/?page_id=1314"},"modified":"2020-09-17T20:23:18","modified_gmt":"2020-09-17T20:23:18","slug":"4-in-svennigdalen-in-arbeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/?page_id=1314","title":{"rendered":"4. In Svenningdal"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"1314\" class=\"elementor elementor-1314\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-55890bb2 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"55890bb2\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-55b28222\" data-id=\"55b28222\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4b2379ba elementor-widget elementor-widget-spacer\" data-id=\"4b2379ba\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"spacer.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-spacer\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-spacer-inner\"><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-255c398d elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"255c398d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Soweit ich mich erinnere, wurden reiche Vorkommen an Erzen in Svenningaasen 1877 gefunden, und eine Grubengesellschaft wurde gegr\u00fcndet, um die schlammigen Ablagerungen zu untersuchen. Diese Untersuchungen wurden von Bergkandidat Mortensen geleitet, derselbe, der auch meinen Aspirantenposten beim Kongsberger Silberwerk bekam. Er war im Sommer 1878 dort oben und leitete die ersten Untersuchungen, allerdings mit wenig Gl\u00fcck. Hier muss ich eine kleine Beschreibung der Bodensch\u00e4tze einf\u00fcgen, um verst\u00e4ndlich zu machen, warum er so wenig Gl\u00fcck hatte, dass sein Bericht tats\u00e4chlich ein Todesurteil f\u00fcr das Unternehmen war.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b445c04 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"b445c04\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"wp-caption\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"582\" src=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/svennigdalen-e1600373194252-768x582.jpeg\" class=\"attachment-medium_large size-medium_large wp-image-2431\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/svennigdalen-e1600373194252-768x582.jpeg 768w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/svennigdalen-e1600373194252-300x227.jpeg 300w, https:\/\/www.kitzigs.de\/knudsen\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/svennigdalen-e1600373194252-1024x776.jpeg 1024w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"widget-image-caption wp-caption-text\">Svenningdalen Grube<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f0efd46 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f0efd46\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Svenningaasen besteht aus abwechselnden Lagen von Hornblend-Schiefer und kristallinem Kalk, d. h. Marmor, der in Streichrichtung von j\u00fcngeren Granitg\u00e4ngen durchzogen ist, die \u00fcbrigens keine gro\u00dfe M\u00e4chtigkeit besitzen. Quer \u00fcber den Strich von Schieferfelsen, Kalkstein und Granitg\u00e4ngen gingen mehrere G\u00e4nge, die haupts\u00e4chlich Quarz f\u00fchrten, aber wo diese den Kalk schneiden, f\u00fchrten sie silberhaltigen Bleiglanz und Geochronit, w\u00e4hrend die Erzf\u00fchrung im Hornblend-Schiefer gering oder nicht existent war, nur gelegentlich Arsenkies und ein wenig Schwefelkies. Bei den Untersuchungsarbeiten, die 1878 durchgef\u00fchrt wurden, war man mit kleinen Gesenken in die G\u00e4nge hinuntergegangen, aber als man einige Meter herunter gekommen war, war der Gang immer \u00e4rmer geworden, und schlie\u00dflich f\u00fchrte er nur noch zu Quartz. Nachdem Mortensen im Herbst abgereist war, hatte man jedoch weiterhin den Strich der G\u00e4nge mit Gr\u00e4ben untersucht, und weiter westlich wieder sch\u00f6nes Erz gefunden, so dass man mit einer Tagesstrosse eine kleine Menge Erz herausgeholt hatte, das nach Freiberg geschickt worden war, und dort gut bezahlt wurde, da es ungef\u00e4hr 1\u00bc% Silber enthielt.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6151346 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6151346\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Dann hatte man auf Anraten von Bergmeister Winsn\u00e6s mit zwei Stollen A und B und sp\u00e4ter F, begonnen, aber sie waren nicht weit gekommen, als ich die F\u00fchrung \u00fcbernahm. Das erste, was ich tat, als ich allein war und die Direktion wieder nach Mosj\u00f8en gereist war, den Steiger, einen Italiener namens Antonio Draghi aus Parma, zu examinieren, wie die Erzverh\u00e4ltnisse in den betriebenen Tagesstrossen gewesen waren, und wo jetzt kein Erz zu sehen war. Auf der Grundlage dieser Berichte kam ich zu dem Ergebnis, dass das Erz dort gesucht werden musste, wo die G\u00e4nge durch die Kalksteinlagen gingen, und dass das Erz als St\u00e4bchen oder Linsen vorkam, die sich nach Westen zogen. Der Fall des Ganges war nach Norden gerichtet.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7484c50 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7484c50\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ich machte ruhig mit den beiden Stollen weiter, legte dann aber ein neues Gesenk von der Tagesstrosse B an. Hier war man senkrecht nach unten ins Hangende gegangen, aber als der Gang um ca. 60 Grad abfiel, musste ich in das Hangende, um an das Erz zu kommen. Wir bekamen auch bald feines Erz im Gesenk, das ich hinunter fuhr, um einen Durchbruch mit Stollen B zu bekommen, und da ich darauf achtete, dass das Gesenk dem Zug der Veredelungszone nach Westen folgte, hatten wir viel Erz, da seine M\u00e4chtigkeit zwischen 0,80 und 2 Metern reinem Bleiglanz mit Geochronit betrug. Als der Stollen in etwa 30-40 Metern Tiefe angekommen war, trafen wir auf eine Verwerfung in Richtung Norden, was uns aber nicht st\u00f6rte, und wir hatten bald einen Durchbruch zu dem zuvor erw\u00e4hnten Gesenk und somit eine gute Bel\u00fcftung. Ich hatte auch ein Gesenk in Stollen A weiter westlich angelegt, und dieses wurde nach demselben Prinzip wie das erste betrieben, so dass wir aus diesen Gesenken eine gute Produktion hatten, und gro\u00dfe Strossen pr\u00e4parierten, sobald der Durchschlag erzielt wurde. Stollen B wurde dann auch mit voller Kraft betrieben, Doppelschicht, und schlie\u00dflich war dort auch Erz. Der westliche Strich war wesentlich m\u00e4chtiger als der erste, und wir gingen mit 2,00 und 2\u00bd Metern m\u00e4chtigem Erz in den Gang. Es war eine Freude. Ich habe nun auch den Betrieb in Stollen F gestartet, aber es ging immer noch nur in Quarz und Hornblende, und landete weit im Kalkstein. Der Gang f\u00fchrte ein wenig Arsenkies.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0e8d601 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"0e8d601\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\tIm ersten Monat kam gelegentlich die Direktion oder einzelne seiner Mitglieder hinauf, und erlaubten sich, die Steiger oder die Menschen zu befehlen, aber ich heilte sie bald davon, indem ich energisch das Einmischen in die Technik von Laien verbot. Die Folge war nat\u00fcrlich eine angespannte Beziehung, aber da der Betrieb gut lief, und ich viel sch\u00f6nes Erz herausbekam, konnten sie nichts sagen. Der Preis der Aktien stieg von 100,00 kr bei meiner Ankunft auf 2.400,00 kr pro St\u00fcck.\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-deb59a1 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"deb59a1\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\tWie ich bereits sagte, hatte ich bei Fellingfors Logis erhalten, das sich jedoch auf der Ostseite des Vefsenelven (Vefsen-Fluss) befand, w\u00e4hrend sich die Gruben auf der Westseite befanden. Es war etwas unbequem, aber ich besorgte mir ein Boot und lernte bald, mich in der starken Str\u00f6mung vorw\u00e4rts zu staken, Rudern konnte man normalerweise nicht. Ich \u00fcberquerte den Fluss um 8 Uhr morgens und ging um 4-5 Uhr abends oder sp\u00e4ter wieder nach Hause, und a\u00df dann zur gleichen Zeit sowohl Mittag- als auch Abendessen. Das Essen war wie es war, Gep\u00f6keltes und Kartoffeln fast jeden Tag. Es gab auch mal eine frische Forelle, wenn sich mein Gastgeber Per Jacobsen von seinem Schaukelstuhl erhoben hatte, wo er meistens sa\u00df und politische Vortr\u00e4ge hielt. Er war einer der faulsten Menschen, die ich je gesehen habe. Seine Frau, die Dienstm\u00e4dchen und der Diener bewirtschafteten den gesamten Hof. Es war nie die Rede davon, dass er den ganzen Sommer auf die Alm oder in den Wald kam. Es kam gerade mal raus zur Heuernte. Er hatte eine gute Seite, und das war, dass er Ma\u00df hielt mit starken Getr\u00e4nken, sowohl drau\u00dfen als auch zu Hause. Wie schon erw\u00e4hnt, hatte er den Namen &#8220;Jaasper&#8221; im Dorf.\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-50af320 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"50af320\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Ich hatte zwei exzellente Hasenhunde aus dem S\u00fcden bei mir, und als die Jagdsaison kam, war ich oft am Morgen drau\u00dfen zur Hasenjagd, bevor ich zur Grube ging. Es war die sch\u00f6nste Hasenjagd 10-15 Minuten vom Hof entfernt, und so viel Wild, dass die Hunde sofort eine Spur hatten. Jetzt k\u00f6nnte ich nat\u00fcrlich viele Jagdgeschichten auftischen, aber das w\u00fcrde zu weit gehen und w\u00e4re weniger interessant. Ein paarmal hatte ich Besuch von J\u00e4gern aus Mosj\u00f8en, zum Beispiel Ernst Brodtkorb aus Kulstad, Kaufmann Karl Jacobsen von der Firma Jacobsen &amp; Elnan, und Fotograf Koldewin, und einmal verewigte Koldewin Jacobsen und mich, \u201eTodessuppe\u201c f\u00fcr einen Hasen trinkend, den ich geschossen hatte. Mutter hat das Foto noch.<\/p><p>Ich hatte nat\u00fcrlich Besuch bei allen Ehrenb\u00fcrgern von Vefsen und Mosj\u00f8en gemacht und als ich nach Mosj\u00f8en kam, wurde ich st\u00e4ndig zu dem einen oder anderen eingeladen. Oft war ich in Hals\u00f8en bei dem Leiter der englischen Gesellschaft, welchem der Betrieb von Hals\u00f8en und die gro\u00dfen W\u00e4lder in Hatfjelddalen und Susendalen geh\u00f6rten. Er hie\u00df Dahl und kam aus Drammen, und kannte meine \u00e4lteste Schwester Elida gut, da eine seiner Schwestern ihre Freundin gewesen war. Bei Ernst Brodtkorb war ich auch h\u00e4ufig, und bei seinem Bruder Telegraph-Leiter Nelson Brodtkorb. Wenn ich h\u00e4ufig sage, muss es relativ betrachtet werden, weil ich so oft nicht nach Mosj\u00f8en kam, da es vier Meilen (40 km) zu fahren waren; aber ich war dann meistens 2-3 Tage auf einmal in der &#8220;Stadt&#8221;, zum Beispiel Samstag, Sonntag und Montag. Die ganze Arbeit in der Grube war ja im Akkord, sodass man ein oder zwei Tage ohne Schaden wegbleiben konnte. Zu Dr. Emil Rode und seiner Frau kam ich auch, und die Dame und ich musizierten dann zusammen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-fc42579 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"fc42579\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Da wir bald so viel Erz hatten, dass wir eine Ladung verschicken konnten, schickte die Gesch\u00e4ftsleitung leere K\u00e4sten, um das Erz einzupacken. Der Vorstand hatte diese K\u00e4sten bei seinem Vorsitzenden Sund bestellt, der zusammen mit A.B. J\u00fcrgensen (H\u00e4ndler) ein kleines S\u00e4gewerk hatte. Ich hatte vorgeschlagen, Bretter von einem kleinen S\u00e4gewerk oben im Tal zu kaufen, und die Kisten an den Minen zusammenzubauen, da es dann billiger wurde, aber es wurde nicht begr\u00fc\u00dft. Also wurden die Kisten den ganzen Sommer und Herbst \u00fcber hinauf geliefert, und da sie aus ganz frischen, rohen Brettern zusammengebaut waren, wurden sie in der Sonne und im Wind so undicht, so dass ich mich weigerte, sie zu nehmen, da das ganze feine Erz w\u00e4hrend des Transports aus den Rissen rieselte. Zum Schluss lagen 200 Kisten v\u00f6llig unbrauchbar am Vefsenelven, und ich blieb stur und sagte &#8220;Nein, in solche Kisten kommt kein Erz&#8221;.<br \/>Schlie\u00dflich musste Sund mich auf seine Kosten bitten, die Kisten reparieren zu lassen, und das kostete ihn 2,00 kr pro St\u00fcck. St\u00fcck. Da er 2,50 kr pro St\u00fcck von der Grubengesellschaft hatte, war es ein schlechtes Gesch\u00e4ft f\u00fcr ihn, aber seitdem habe ich nur 1. Klasse-K\u00e4sten aufw\u00e4rts bekommen; &#8211; aber Herr Sund war nat\u00fcrlich noch mehr mein Feind als zuvor.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3968d51 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"3968d51\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>W\u00e4hrend dieses Sommers wurde versuchsweise Betrieb an verschiedenen Fahlerzen und Bleiglanz-Vorkommen in Susendalen durchgef\u00fchrt, wie zum Beispiel in Mikkeljordlien, Pantdaklien Sandskartinden und anderen. Diese Arbeiten wurden von Bergkandidat Hagen geleitet, der das stillgelegte Kupferwerk von Eker bei Hokksund geleitet hatte. Ich kannte ihn aus Kongsberg und besuchte ihn einmal in Vefsensmo in Susendalen, wo er lebte. Da es keinen richtigen Weg jenseits von Bjorb\u00e6kmo gab, eine Meile Weg oberhalb von Fellingfors, und sp\u00e4ter nur noch Wege \u00fcber S\u00fcmpfe, W\u00e4lder und Berge f\u00fchrten, musste man reiten und alle G\u00fcter aufteilen. Im Winter gab es \u00fcberall auf den gefrorenen S\u00fcmpfen und im Wald Wege, dann kamen die Leute aus Hatfjeldd\u00f8lingen mit ihren Schlitten voller Butter, K\u00e4se, Holzprodukten, Schneeh\u00fchnern, Leder und P\u00f6kelfleisch runter nach Mosj\u00f8en. Also ritt ich einen Freitag mit dem Gewehr auf der Schulter und meinen Hunden in der Koppel, angef\u00fchrt vom Hofjungen, zusammen mit Hagen, der in Mosj\u00f8en gewesen war, und ich hatte ein paar angenehme Tage in Vefsenmo bei Waldvogt Pedersen, einem Bauern aus Sol\u00f8r. Wir waren tags\u00fcber auf der Jagd, und tanzten abends mit den sch\u00f6nen T\u00f6chtern des Hauses, zu Ziehharmonika-Musik.<\/p><p>Montag fuhr ich wieder hinunter, war aber zur Hochzeit auf dem Hof Kroken, ein St\u00fcck oberhalb von Vefsenmo, sp\u00e4ter im Herbst eingeladen, etwas, das ich mir nicht entgehen lie\u00df, sondern noch einmal zur vereinbarten Zeit hinaufreisen w\u00fcrde. Es war eine gro\u00dfe Hochzeit mit vielen Menschen und gro\u00dfer Bewirtung, und einer F\u00fclle von Spirituosen. Als der ganze Cognac aufgebraucht war, wurde mit Spiritus-Punsch weiter gemacht, aber seltsamerweise war niemand betrunken und das schreibe ich der Tatsache zu, dass unaufh\u00f6rlich von morgens bis abends und von abends bis morgens drei &#8220;ganze Tage&#8221; getanzt wurde! Manchmal machten wir f\u00fcr einige Stunden ein Nickerchen in einer Massenunterkunft, die in einem anderen Geb\u00e4ude eingerichtet war, und wenn wir dann durch etwas geweckt wurden, war es wieder an der Zeit, etwas zu essen und dann zu tanzen und Punsch zu trinken. Der Spiritus-Punsch war schrecklich, aber man konnte die Gastgeber und das Brautpaar nicht beleidigen, indem man ihn abschlug. Sie bereiteten ihn in gro\u00dfen Becken oder Milchsch\u00fcsseln aus Steinzeug zu. Nat\u00fcrlich mussten wir Ehreng\u00e4ste, Hagen und ich, mehrmals mit der Braut tanzen, was keine leichte Sache war, da sie hochschwanger und der gro\u00dfe Bauch ziemlich im Weg war, aber zumindest war die Bewegung f\u00fcr sie von Vorteil, da sie am dritten Tag leicht und relativ schmerzlos einen gro\u00dfen Jungen gebar. Es war ein angemessenes Ende f\u00fcr den Ball.<\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-580a3289 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"580a3289\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1a56cb03\" data-id=\"1a56cb03\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-155a6c13 elementor-align-left elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"155a6c13\" data-element_type=\"widget\" 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